Kleine Tierwelt J. Hülsberg aus Hagen - Nager - Nager
Kleine Tierwelt J. Hülsberg
Anschrift
Kleine Tierwelt J. Hülsberg
Hochstraße 130
58095 Hagen
kleinetierwelt@t-online.de, info@kleinetierwelt.de
Tel.: 02331-13432
Fax: 02331-182286

Routenplanung

Newsletter
Sie möchten immer die neusten Angebote und Neuigkeiten per e-Mail erhalten?

E-Mail Adresse:

Nager

zurück zur Übersicht

Mäuse

Biologie Die Wildmaus ist im Steppengebiet von Zentralasien bis Ägypten beheimatet. Alle im Zoofachhandel als Heimtiere angebotenen Mäuse sind Zuchtrassen und Abkömmlinge der grauen Hausmaus.
Heute gibt es die so genannten Farbmäuse in vielfältigen Farbschlägen.
Mäuse leben in großen Kolonien mit differenzierten sozialen Strukturen.
Als dämmerungs- und nachtaktive Tiere bewohnen sie Gänge und Höhlen. Als Heimtiere gehaltene Mäuse schlafen auch am Tag nur stundenweise und sind sehr bewegungsfreudig.
Ihre Lebenserwartung beträgt zwischen 2 und 3 Jahren, die Tiere werden bereits im Alter von 3 bis 4 Wochen geschlechtsreif.
Ein Weibchen kann nach 21 - 23 Tagen Trächtigkeitsdauer ca. 10 x im Jahr 4-12 Junge aufziehen.
   
Unterbringung Mäuseheime sollen so bemessen werden, dass den Tieren ein genügend größer und abwechslungsreich eingerichteter Lebensraum zur Verfügung gestellt werden kann.
Da Mäuse sehr bewegungsfreudig sind, sollten Mäuseheime mindestens 70 x 50 x 70 cm (L x B x H) Grundfläche haben. Als Einrichtung sind in dreidimensionaler Anbringung Schlafhäuschen, Unterschlupfmöglichkeiten mit Verbindungsgängen, Kletterstangen, Leitern, Futternapf und Trinkautomaten sowie Seile, Schaukeln und halbseitig geschlossene, verletzungsfreie Laufräder vorzusehen.
Mäusehaltung in Aquarien ist abzulehnen, da die Belüftung meist nicht gewährleistet ist.
Als Einstreu für das Mäuseheim sind staubfreie Säge- und Hobelspäne, biologisches Kleintierstreu, Heu oder Stroh in ca. 10 cm hoher Aufschüttung am besten geeignet. Für den Nestbau ist vollverdauliche Hamsterwatte empfehlenswert.
   
Pflege Je mehr Zuwendung des Menschen vorhanden ist, desto zutraulicher werden die Mäuse. Täglich sind deshalb ca. 1 Stunde Zeit für die Tiere aufzuwenden, um den Kontakt zu halten, und um den Tieren die Gelegenheit zu geben, ihren Bewegungs- und Spieltrieb auszuleben.
Mäuse können etwas eingeschränkten Freilauf auf einem Tische finden. Die Tischkanten werden durch einen geeigneten Aufsatz abgeschirmt, darin kann eine Spielwiese mit verschiedenen Spielmaterialien und Unterschlupfmöglichkeiten aufgebaut werden.
Mäuse setzen überall ihre Duftmarken mit Urin; auch deshalb sind Mäuseheime regelmäßig, etwa wöchentlich zu reinigen.
Gefüttert wird täglich einmal, immer zur gleichen Zeit, da sich die Tiere darauf einstellen.
Das Mäuseheim muss an einem ruhigen Ort ohne direkte Sonnenstrahlung aufgestellt werden. Zugluft, starke Wärme, Raucherluft und laute Musik sind zu vermeiden. Mäuseheime sollten in Tischhöhe gestellt werden, damit die Tiere besser betrachtet werden können, und vor allem, damit sie vor anderen Haustieren gesichert sind.
Um eine argerechte Haltung zu gewährleisten, sollten Mäuse unbedingt in Gruppen leben dürfen. Da sich Mäuse enorm rasch vermehren, muss darauf geachtet werden, entweder Tiere des gleichen Geschlechts zusammen zu halten oder de Männchen vor der Geschlechtseife zu kastrieren. Eine fremde Maus (z.B. Zukauf) kann nur sehr vorsichtig in eine bestehende Gruppe integriert werden, um den Erkundungstrieb der Tiere wachzuhalten.
Zum Hochheben der Mäuse nimmt man die Tiere in die hohle Hand oder lässt sie in den Becher laufen, den man mit der Hand abdeckt. Am Schwanz sollte man die Tiere allenfalls kurzzeitig hochheben.
   
Ernährung Eine mäusespezifische Ernährung besteht aus einer Körnermischung, welche täglich mit Obst und Gemüse ergänzt wird, z.B. durch Äpfel, Bananen, Salate; Karotten.
Tierisches Eiweiß sollte in Form von Mehlwürmern, Ei, Milchprodukten oder Hunde- oder Katzentrockennahrung gefüttert werden.
Für die natürliche Abnutzung der Zähne und zur Befriedigung des Nagetriebes eignen sich Äste von ungespritzten Bäumen, kleine ungeschälte Nüsse oder hartes Brot.
Gern werden auch Holzstücke angenommen, daher ist bei Freilauf im Wohnbereich besondere Wachsamkeit geboten
   
weitere Tierschutzaspekte Kinder sollten bei der Haltung von Mäusen von Erwachsenen angeleitet und kontrolliert werden, damit sie lernen, mit den ihnen anvertrauten Tieren rücksichtsvoll umzugehen und deren Bedürfnisse zu respektieren. Gefahren für die Tiere wie andere Haustiere (Katzen) sind gewissenhaft auszuschalten.
Ohne die notwendige Abwechslung (Käfiginventar, Spielgefährten) zeigen Mäuse schnell Verhaltensstörungen, meist stereotype Grab- oder Kletterbewegungen.
Die Haltung von so genannten Tanzmäusen ist abzulehnen, da die Drehbewegung der Tiere aufgrund einer zuchtbedingten Störung des Gleichgewichtssinnes erfolgen.
     Seite versenden     Seite drucken         Impressum
CMS by modix.de