Kleine Tierwelt J. Hülsberg aus Hagen - Vögel - Vögel
Kleine Tierwelt J. Hülsberg
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58095 Hagen
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Vögel

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Wellensittiche

Biologie Die Heimat der wildlebenden Wellensittiche ist Australien, wo sie in riesigen Schwärmen leben.
Körperlänge: 20 - 25 cm
Gewicht: 40 - 60 g; Schauwellensittiche schwerer (-70g)
Lebenserwartung: 10 - 12 Jahre
Geschlechter: Männchen in der Regel ist blauer, Weibchen mit brauner Wachshaut über dem Schnabel.
Geschlechtsreife: 3 - 6 Monate
Brut: Ein Gelege besteht aus 4 bis 6 Eiern, aus denen nach einer Brutzeit von ca. 18 Tagen die Jungen schlüpfen. Die Jungtiere fliegen mit ca. 4 Wochen zum ersten Mal aus und sind dann nach etwa weiteren 4 Wochen selbstständig.
   
Unterbringung Wellensittiche sind wie alle Papageien Schwarmvögel, die auf keinen Fall einzeln, sondern mindestens paarweise gehalten werden müssen (am besten Männchen und Weibchen oder 2 Männchen). Entgegen der landläufigen Meinung werden Wellensittiche auch als Pärchen zahm, wenn man sich ausreichend mit ihnen beschäftigt. Der Wunsch nach einem zahmen Vogel rechtfertigt nicht eine lebenslange Einzelhaft des Tieres; ein Mensch ersetzt in keinem Fall den Vogelpartner!
Die Inneneinrichtung des Käfigs sollte ausschließlich aus Naturzweigen als Sitzstangen bestehen, die regelmäßig gereinigt und nach Abnutzung erneuert werden müssen. Naturzweige sorgen durch ihre unterschiedlichen Durchmesser für Fußgymnastik und sind gesund für den Bewegungsapparat. Sie sollten nicht gänzlich starr im Käfig befestigt sein, sondern zur Schonung der Fußgelenke dem Gewicht des Vogels nachgeben. Die Zweige sollen den Vögeln das Landen ermöglichen, jedoch nicht so üppig sein, dass das Fliegen im Käfig unmöglich wird.
In einem Käfig gehören mehrere Futter- bzw. Wassernäpfe sowie eine Badegelegenheit (Badehäuschen, -schale oder nasses Grünzeug), welche so angebracht werden müssen, dass sie nicht verschmutzt werden: man sollte sie daher nicht unter Sitzstangen stellen.
Nicht zur Standardausstattung eines Wellensittichkäfigs gehört ein Nistkasten, der die Vögel sofort zum Legen von Eiern animiert, denn jede Wellensittichzucht bedarf einer amtlichen Genehmigung und gründlicher Überlegung!
   
Pflege Wellensittiche sind wie alle Papageien Schwarmvögel, die auf keinen Fall einzeln, sondern mindestens paarweise gehalten werden müssen (am besten Männchen und Weibchen oder 2 Männchen). Entgegen der landläufigen Meinung werden Wellensittiche auch als Pärchen zahm, wenn man sich ausreichend mit ihnen beschäftigt. Der Wunsch nach einem zahmen Vogel rechtfertigt nicht eine lebenslange Einzelhaft des Tieres; ein Mensch ersetzt in keinem Fall den Vogelpartner!
Die Inneneinrichtung des Käfigs sollte ausschließlich aus Naturzweigen als Sitzstangen bestehen, die regelmäßig gereinigt und nach Abnutzung erneuert werden müssen. Naturzweige sorgen durch ihre unterschiedlichen Durchmesser für Fußgymnastik und sind gesund für den Bewegungsapparat. Sie sollten nicht gänzlich starr im Käfig befestigt sein, sondern zur Schonung der Fußgelenke dem Gewicht des Vogels nachgeben. Die Zweige sollen den Vögeln das Landen ermöglichen, jedoch nicht so üppig sein, das das Fliegen im Käfig unmöglich wird.
In einem Käfig gehören mehrere Futter- bzw. Wassernäpfe sowie eine Badegelegenheit (Badehäuschen, -schale oder nasses Grünzeug), welche so angebracht werden müssen, das sie nicht verschmutzt werden: man sollte sie daher nicht unter Sitzstangen stellen.
Nicht zur Standardausstattung eines Wellensittichkäfigs gehört ein Nistkasten, der die Vögel sofort zum Legen von Eiern animiert, denn jede Wellensittichzucht bedarf einer amtlichen Genehmigung und gründlicher Überlegung!
   
Ernährung Neben der täglichen Versorgung mit frischem Trinkwasser ist eine ausgewogene Ernährung wichtig:
- Körnerfutter, 2 gehäufte Teelöffel pro Vogel und Tag
- Obst und Gemüse
- Futterpflanzen (Vogelmiere, Löwenzahn, Salat, Spinat, Rispengras)
- Mineralstoffe (Sepiaschale, Muschelgrit, Gritstein)
- Magengrit (Quarzsteinchen zur Zerkleinerung der Körner im Magen)
Nicht zum Speiseplan gehören:
- Speisereste vom Tisch
- Milch
- energiereiche Knabberstangen
- überlagertes ranziges Futter
- Grünfutter aus der Nähe stark befahrener Straßen
Naturäste dienen nicht nur als Sitzstangen, sondern auch als Knabbergelegenheit; es eignen sich Zweige von Weide, Birke, Ahorn, Eiche, Linde, Kastanie und ungespritzten Obstbäumen.
   
Weitere Tierschutzaspekte Spielzeug, welches dem Vogel nur vorgaukelt, es sei ein zweiter Vogel anwesend (Plastikvogel, Spiegel) und das zusätzlich den Bewegungsraum im Käfig einschränkt, ist als Partnerersatz ungeeignet und führt oft zu Verhaltensstörungen.
Ungeeignet zur Käfigeinrichtung sind Plastik- bzw. Hartholzsitzstangen als Sitzgelegenheit, v. a. solche mit Sandpapierumwicklung oder Insektengiftfüllung.
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